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Informationen zu SCHALLSCHUTZHÄUSERN

Wenn eine Schallwelle auf ein Bauteil einer Raumzelle trifft, wird ein Teil der Welle reflektiert, ein weiterer Teil wird absorbiert und der Rest durchdringt das Bauteil. Die Schalldämmung ist die Differenz zwischen dem Schallpegel vor dem Bauteil der Raumeinheit und dem Schallpegel hinter dem Bauteil der Raumzelle. Sie wird in dB angegeben.

Jede Lärmquelle hat ihr eigenes Frequenzspektrum. Zur besseren Beurteilung des Lärms wird eine Schallquelle in Frequenzabschnitten gemessen. So läßt sich der Lärm (in dB) in Abhängigkeit von der Frequenz (Hz) sehr gut darstellen.

Dieser Zusammenhang ist sehr wichtig für die Auswahl der entprechenden Bauteile, aus denen ein Schallschutzhaus zusammengesetzt werden soll. Dabei wird nicht nur berücksichtigt wie gut Bauteile den Schall bei kritischen Frequenzen dämmen, sondern es werden für die Innenverkleidung der Schallschutzhäuser auch Materialien mit hohem Absorptionsfaktor ausgewählt.
Der Absorptionsfaktor gibt an, wie groß der Anteil des einfallenden Schalls ist, der im Material absorbiert wird. 1 entspricht 100 % Absorption. Auch sind die Absorptionsfaktoren der Materialien für die Dämmung und Innenverkleidung frequenzabhängig. Es ist also auch für die richtige Auswahl der Innenverkleidungsmaterialien und Dämmung wichtig, die Abhängigkeit des Lärms von der Frequenz zu kennen.

Die Schalldämmwerte der Bauteile unserer Mehrzweckhäuser wurden in einem Schalldämmprüfstand in Abhängigkeit von der Frequenz ermittelt. Dabei konnten Schalldämmwerte einzelner Bauteile von 52,8 dB(A) nachgewiesen werden.

Prüfprotokoll BKM Schallschutz - Wandelement: Schalldämm-Maß R
aufgetragen über der Frequenz;
bewertetes Schalldämm-Maß Rw = 52,8 (-3;-8,8) dB

Allerdings ist die Verwendung von Bauteilen mit hohen Schalldämmwerten alleine keine Garantie, besten Schallschutz zu erreichen. Was es dabei noch zu beachten gibt, darüber beraten wir Sie gerne persönlich.

Schallschutzraumsystem mit Lochblechinnenverkleidung und Schallschutzglas